denkwürdig,
Adj.
›bemerkenswert, nennenswert; erinnerungswürdig‹; gelegentlich mit der Bedeutungskomponente ›wunderbar, sonderbar‹.
17. Jh.
Bedeutungsverwandte:
, .

Belegblock:

Peil, Rollenhagen. Froschm.
523, 527
(
Magdeb.
1608
):
DIß ist denckwirdig lieben Herren / | Hab es darum erzellet gern / | Das man ansehe wie von anfang / | Die Froͤsch verloren jhren gang.
Dünnhaupt, Werder. Gottfr. v. Bullj. 5 f.,
6
(
Frankf./M.
1626
):
DEmnach die sehr denckwuͤrdige vñ nimmer genugsamb gepreiste Geschichte / Von der [...] Eroberung deß heyligen Grabs / wegen der lenge der zeit in dem gedaͤchtnuß der mehrertheils Menschen erloschen.
Eschenloher. Medicus
68, 27
(
Augsb.
1678
):
solte ich billich vor andern gedacht vnd vermeldt haben / das grosse vnd denckwuͤrdige Mirackul oder Wunderzeichen / welches sich [...] warhafftig verlauffen vnd zugetragen.
A. à S. Clara. Deo Gratias
34, 31
(
Wien
1680
):
Es wird sehr denkwuͤrdig von dem großen heiligen Lehrer Basilio geschrieben / daß er allen muͤglichsten Fleiß habe angewendet / die Allerheiligste Dreyfaltigkeit [...] wider die Arianische Ketzer zu defendiren.
Ders. Glori
42, 15
(
Wien
1680
):
unter andern denkwürdigen Dingen / so in dem weltkuͤndigen Tempel Salomonis zu sehen waren / ist auch gewest / daß der Altar [...] aus lauter Holtz / und dannoch immerzu thaͤte darauf das Feuer brennen ohne einige Verletzung des Altars [...] dannoch ist dieses Wunder zu sehen gewest.
Peil, a. a. O.
30, 21, 1
;
Hoffmeister, Kuffstein. Gef. Aii
j r, 21
;
M. Cunitia. Ur. Prop.
181, 23
;
Dünnhaupt, a. a. O.
16, 17
;
Eschenloher. a. a. O.
61, 24
.