brandstütze,
die
;
–/-n
.
›(stehengebliebener) Überrest eines Brandes, einer Feuersbrunst‹;
zu  1.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
267, 58
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Geleich als in ain darff, daz man da hat verprant, da brant stuczen sten ÿnne.
Chron. Nürnb.
2, 132, 5
(
nobd.
,
1449/50
):
unterzohe sich der marggraff und die seinen, waz sie vor verbrant und nicht eingenomen heten, daz besetzten sie, dörfer, heuser, weiler, brantstutzen.
Chron. Augsb.
3, 192, 14
(
schwäb.
,
E. 15. Jh.
):
Darnach zů sant Bartholomeus tag anno 1463 ist es gantz verricht worden schad gen schad und [bekam] iederman sein prandstitzen wider.
Schwäb. Wb.
1, 1350
.