aufraspeln,
V.
1.
›(Personen) aufraffen, sammeln; etw. zusammenscharren, zusammenraffen; etw. zusammensuchen‹;
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.

Belegblock:

Turmair
1, 216, 13
(
moobd.
,
1529
):
Wan man ir, der kriegsleut, darf, so rasplet mans auf, rizigs und reudigs, gehaist inen gulden berg.
Ebd.
4, 7, 16
(
1522
/
33
):
die wârhait (voraus von alten und neuen mären und dunkeln wôn, auch von hörensagen aufgeraspelt).
Ebd.
5, 462, 34
:
wiewol er allenthalben sein schinder und schaber, gelt im aufzuraspeln, an alle ort sendet.
2.
refl.: ›sich emporarbeiten, hocharbeiten‹.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
1, 405
(a.
1612
).