anweg,
Adv.
mit Übergangstendenz zum unfesten Verbpräfix.
– Obd.
›hinweg, fort‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
 10, (
der
1.

Belegblock:

Bernoulli, Basler Chron.
6, 359, 3
(
alem.
,
1499
):
wichen dise harnoch genempt usz der statt Basel mit lib und guͦtt hin und anweg.
Dierauer, Chron. Zürich
141, 32
(
halem.
,
1415
/
20
):
do si vernamen, wie es ze Näffels gangen was, do machtendz sich anweg.
Roder, Hugs Vill. Chron.
146, 31
(
önalem.
,
1525
):
raitt er hin und anweg uff den Walld.
Ebd.
184, 25
(
1529
):
so ist er och uffgebrochen hin und anweg zogen.
Winter, Nöst. Weist.
1, 40, 20
(
moobd.
,
1. H. 16. Jh.
):
so ainem viech zu schaden käm und begriff es an dem schaden, so soll ers anweg treiben.
Bernoulli, a. a. O.
5, 66, 22
;
Müller, Grafsch. Hohenb.
2, 294, 12
;
Winter, a. a. O.
1, 37, 13
.