ankleblichkeit,
die
;
-Ø/-.
›Verhaftung (mit der Welt), zähes Kleben (an alten Gewohnheiten)‹;
Bedeutungsverwandte:
vgl.  9,  3.

Belegblock:

Vetter, Pred. Taulers
222, 27
(
els.
, Hs.
1359
):
also wachset in den kreften, von den obersten in die nidersten, die ankleblicheit der alten gewonheit.
Ebd.
320, 12
:
Alle die ie út befundent von innan, die súllent alzuͦmole warnemen diser anklebelicheit und súllent zuͦ diser wúrdiger spise gon.
Ebd.
380, 10
:
wan du hast noch etwas ankleblicheit der naturen.
Strauch, Schürebrand
21, 32
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
Lidigent uwer hertze von aller anklebelichen behangenheit
[Var. 1498/9:
ankleblichait und behangenheit
]
der creaturen.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
12
.