angelfen,
V.;
zu
gelfen
›schreien‹ (Dwb
4, 1, 2, 3012
).
›jn. (um Hilfe) anrufen, anschreien‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  2.

Belegblock:

Sachs
18, 43, 21
(
Nürnb.
1562
):
Das klagt er gott, thut in angelffen | Umb hülff, im von seim feind zu helffen.
Ebd.
20, 546, 24
(
1562
):
Ich habs ein mal auch an thun gelffen, | Als ich zu Zürch selb lag gefangen.
Sachs
5, 332, 14
;
7, 85, 15
;
18, 545, 11
;
20, 395, 18
.