anblecken,
V.;
zu
mhd.
blecken
›sichtbar werden‹
(Lexer
1, 301
).
›zum Vorschein kommen, sich zeigen‹.

Belegblock:

Barack, Teufels Netz
11267a
(
Bodenseegeb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Ich gib üch ain guotz [armbrost] von wildem horn | Das han ich langest usserkorn | Da tuot dann wildes horn anbleken | Daz zam tuot er verdecken.
Mell u. a., Steir. Taid.
91, 30
(
m/soobd.
,
1672
):
weliche spürknecht vleißig in die spür gehen und die anplöckenten oder vernombenen untüer denen jägern ankünden.