anathema,
das
;
aus
griech.
anáthema
›geweihtes, verfluchtes Ding‹
(Schulz/Basler
1, 33
).
›Verfluchung von jm., Verhängung des Kirchenbannes‹; auch metonymisch: ›Verfluchter, im Bann Befindlicher‹.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Henisch
70
(
Augsb.
1616
):
Der sey anathema / der Jesum nicht lieb hat.
Ebd.
71
:
Anathema / ein fluch / ein verdampter Mensch.
Malherbe, Fremdw. Ref.
1906, 63
.