agezucht,
aizucht,
die
;
aus
lat.
aquaeductus
deformiert, vgl.
2
,
aducht
.
›Abflußgraben, Kanal für Abwässer‹; auch als Flurbezeichnung verwendet.

Belegblock:

Goerlitz, Magd. Schöff./Posen
128, 15
(
omd.
,
1407
/
36
):
an der ecke ken der ayczocht am rynge in unser stat gelegin.
Küther, UB Frauensee
288, 23
(
thür.
,
1499
):
Dorczu hat her 1 garten uf der aythuchen unde 1 flegk gelegen bneben Hencz Schron
[hier als FIN].
Neumann, Rothe. Keuschh.
3208
(
thür.
,
1. H. 15. Jh.
):
wer des mussig ganges wil gebruche. | der wirt aller bosse ein aytuche
[ütr.]
Ermisch, Freib. Stadtr.
31
;
29
;
Grünhagen, Rechn. Breslau
152, 14a
;
Dahl, Rostocker Kanzlei.
1960, 213
;
Skála, Kanzleispr. Eger.
1967, 68
.