pflaum,
der
;
zu
mhd.
phlûm, vlûm
›Strom‹
(Lexer
2, 256
), dies aus
lat.
flumen
›Fluß‹
(Georges
1, 2799
 f.).
– Obd.
›Fluß, Strom‹, auch bildlich.

Belegblock:

Jaksche, Gundacker
2076
(
oobd.
, Hs.
1. H. 14. Jh.
):
da von ain zwivaltic phloum | floz ouz sinem hercen gůt, | der ain wazzer, der ander plůt.
Seemüller, Chron. 95 Herrsch.
162, 18
(
oobd.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
Den pflawm liez der selb chünig von Morenland nach rat der weisen ab graben und ain tail ward rinnen in die Tatrey.
McClean, Havich
3855
(
moobd.
, Hs.
15. Jh.
):
mit der barkken für er von dan | aus dem phlaum auf das mer.
Öst. Wb.
3, 76
.