pfaffenfürst,
der
;
-en/-en
.
›Fürst geistlichen Standes‹;
zu  1.

Belegblock:

Große, Schwabensp.  (Hs. ˹
nd.
/
md.
,
um 1410
˺):
den Romeschen konigh solen keisen de papen vorsten vnde vier leyen vorsten.
der konigh sal in zů achte tůn. vnde ist her eyn papen vorste, de konigh richtet wol ouer in als eynen leyen.
Leman, Kulm. Recht (
Thorn
1584
):
Der pfaffen vursten yngesegel haben ouch grosse kraft vnd dy synt recht.
Stackmann u. a., Frauenlob
8, 12, 1
(Hs.
3. V. 15. Jh.
):
Wie pfaffenfürsten sint gestigen, | man hat verswigen. | der leien fürsten haben sich halb verzigen.