mische,
die
.
›Mischung, Verbindung von Stoffen zu einer neuen Substanz‹;
vgl.  1.

Belegblock:

Karsten, Md. Paraphr. Hiob
9940
(
omd.
,
1338
):
swen uz der mische dringen | Dy element nach irer art, | So muz zubrechen mit dervart | Daz uz in da was gemischet.
Stackmann u. a., Frauenlob
1, 17, 2
(Hs. ˹
omd.
/
schles.
,
14. Jh.
˺):
Ei, waz sich mischet und unmischet | und waz sich uz der mische drischet.
Ebd.
3, 5, 6
:
Den allen [creatiuren] si [feie] besloz ir art, | complexen und ir mische vart
[wohl: ›den Vorgang ihrer Mischung‹].
Ebd.
8, 23, 15
(Hs. ˹
nobd.
,
3. V. 15. Jh.
˺):
Materje gert der formen mit der mische | und ouch darzu des höchsten zirkels frische.