groskeller
(sehr vereinzelt:
groskelner
; zum Verhältnis von
-keller
und
-kelner
s. Pfeifer
2000, 648
),
der
.
›Hauptverwalter, Vizeabt eines Klosters oder Stifts‹;
vgl. (Adj.) 12.

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 46, 3
(
Straßb.
1522
):
Nun het aber der ander dem Fuͤrsten einhundert Guldin oder zwei geschenckt, wan er was Großkeller gewesen.
Argovia
4, 237, 6
(
halem.
,
1408
):
von empfelhens wegen mines liben herrn, herrn Johannsen Stechilins, yetzund groszkeller ze Wettingen.
UB Zug
1142, 80
(
halem.
,
1471
):
her Heinrich Sempach, conventherr ze Cappel, hat geseit, do er großkeller were, do muͤsten sÿ etwas an dem chor ze Barr machen.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 342, 54
(
schwäb.
,
1603
):
waß du auch waist und verstehest [...], iren gnaden oder derselben großkeller und obervogt fürderlich anbringen.
Argovia
4, 234, 25
;
UB Zug
1050, 25
;
Bad. Wb.
2, 480
;
Schwäb. Wb.
3, 857
.