2
gran,
wohl
die
;
zu
mhd.
grân
›Scharlachfarbe‹
(Lexer
1, 1068
), dies aus
mlat.
grana
,
afrz.
greine
›Scharlachtinktur‹
(Dwb
4, 1, 5, 1827,
dort Diskussion des möglichen Zusammenhangs mit
1
gran
,
der
).
›roter Farbstoff (aus der Kermesschildlaus, Coccus Ilicis, gewonnen, die auf der Scharlacheiche lebt)‹.

Belegblock:

Stackmann u. a., Frauenlob
5, 47, 2
alem.
,
14. Jh.
˺):
Ich wil durch niemans vorchte schanden bi gestan, | schande ist ein gran, | dar inne wirt geverbet.
Müller, Welthandelsbr.
183, 6
(
schwäb.
,
1506
):
zucker, kimel, maligeti, safra, seidn, ambra [...] grana, kecksilber.
Ebd.
297, 12
(
1514
/
5
):
Grani wachsen bei Suttuvol.
Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1932, 112
.