gotz,
gotzen,
Interjektion,
euphemistisch zu .
›in Gottes Namen‹.

Belegblock:

Frantzen u. a., Kölner Schwankb.
1, 7, 5
(
Köln
um 1490
):
Wanne, Metzgijn, Byelgijn, en hoirt yr niet? | Wanne, gotzen, wie doet yr noch?
Ebd.
1, 46, 7
:
Gotzen, kumpt her, ind drinckt noch eyns van dem wyngijn. | „Gotzen, yr yelt zu male zu sere.“
Fischer, Folz. Reimp.
15, 46
(
Nürnb.
um 1480
/
81
):
Sie [paurnmeyt] sprach: „gotz hey, secht an, wie glunst | Dem man sein angesicht vor fewr“.