gottesbrot,
das
.
1.
›Armenbrot, materielle Gabe, die zu Ehren Gottes an die Armen verschenkt wird‹.
Bedeutungsverwandte:
 3; vgl.  1.

Belegblock:

Chron. Augsb.
4, 165, 1
(
schwäb.
,
v. 1536
):
Ain rat ist zů den thomherrn gangen [...], daß sie die spend, gotzprot und andere allemůssen, [...], auch in den gemeinen seckel geben.
Ebd.
372, 23
;
Schwäb. Wb.
3, 766
.
Vgl. ferner s. v.  3.
2.
›Hostie‹.

Belegblock:

Reissenberger, Väterb.
19905
(
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Duhte sie so gar starc, | So groz, so heilic, daz Gotes brot | Daz sich ir keiner dar zu bot | Der ez angriffe mit der hant.