goldglätte,
die
;
Grundwort zu
mhd.
glete
›Bleischlacke‹
(Lexer
1, 1033
).
›gelbliches oder rötliches Bleioxyd‹;
zu  4.

Belegblock:

Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
152, 15
(
Frankf.
1535
):
Nim golt glet ein teyl / vnnd stoß das wol / vnd thů darzů ij. teyl gemeyn saltz.
Sudhoff, Paracelsus
10, 119, 34
(
1536
):
ein solche art hab ich an mir mit den stichpflastern, das die goldglett zehen stunt vorhin wol gesotten werde mit firnis, also das ein herte maß daraus werde.
Ebd.
11, 390, 3
(
1537
/
41
):
dan die bergleut haben fürnemlich achtung auf die edlen, schönen und fürnemen farben, als da sein berggrün, schifergrün, spongrün, lasurfarb, zinober, [...], roter schwefel, golt- und silberglet und dergelichen, deren ein ietliches gemeinglich ein besonder erz und metal anzeigt.
Lehmann, Rezeptb.
185
.