gelstern,
V.;
semantisch landschaftlich stark variierend (vgl. Dwb
4, 1, 2, 3053
); hier in der für das Obd. belegten Bedeutung.
›heulen, schreien, lärmen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Koppitz, Trojanerkr.
11855
(Hs. ˹
noschweiz.
,
15. Jh.
˺):
Das gelstern ward do ze stund | Den wolgemütten helden kund.
Turmair
4, 390, 8
(
moobd.
,
1522
/
33
):
ward überal im land ein groß clagen gelstern schreien jamern und wainen von man und frauen.