deutelei,
die
.
›nichtiges, falsches, verdrehtes Deuten (der Bibel)‹;
vgl. .
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Luther, WA
26, 277, 32
(
1528
):
Das gar ein toller, unverstendiger geist ist, der ynn gleichenissen wil die wort nemen nach gemeiner deutunge widder die natur und art der gleichnissen, der mus denn wol mit deuteley und geuckeley zu schaffen gewynnen.
Goldammer, Paracelsus. B. d. Erk.
53, 13
(
obd.
, Hs.
n. 1570
):
darumb ist die zall der apostl angesetzt / darumb dz sie bezeugen das wort gottes / jnn dem das sie do nit widerrufft haben / weder deutelej noch zaichen geeffert.
Luther, WA
26, 278, 8
;
26, 447, 42
.