begebenheit,
die
;
–/-en
.
›Ereignis, Geschehnis, Begebenheit, Vorfall‹;
Spätes Frnhd.

Belegblock:

Allg. Schau-Buͤhne
49, 43
(
Frankf.
1699
):
Von natuͤrlichen Begebenheiten auch Todtesfaͤllen hoher […] Personen.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
21, 233, 14 
(
schles.
,
1672
):
wann es nicht die […] weinachtl. ferien und andere obrigkeitliche begebenheiten hinterzogen hätten.
Heidegger. Mythoscopia 
15, 16
(
Zürich
1698
):
erdichtete Historien / von underschidlichen wundersamen Begebenheiten und Zufaͤhlen.
Memminger Chron. Zuschr.
1, 10
(
Ulm
1660
):
daß derselbe seinen Landsleuthen bey allen Begebenheiten […] alles gutes erweiset.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
251, 42
(
m/soobd.
,
17.
/
18. Jh.
):
solcher stadtschreiber solle […] in allen begebenheiten dem magistrat allen gebührenden gehorsam […] erweisen
[das Glossar der Textausgabe gibt hierzu die Bedeutung ›Ergebenheit‹ an; dies bereitet grammatische und insofern semantische Probleme, als die ›Ergebenheit‹ im Bedeutungsfeld von
begeben
keinen Bezugspunkt hat].
Weise. Jugend-Lust 
147, 10
.