beane,
beanus,
der
;
aus der Wortsippe von
frz.
béjaune
›Grünschnabel‹
,
mlat.
bejaunium
›von Neuankömmlingen zu entrichtender Betrag‹
(
DuCange
1, 619
).
›noch nicht eingeweihter Student, junger Student, Fuchs‹.

Belegblock:

Chron. Köln
2, 304, 30
(
Köln
1499
):
die studenten zo Collen plegen die beane of die bachanten damit zo vexiren.
Buch Weinsb.
1, 103, 22
(
rib.
,
um 1560
):
Wan ein neuwer student ankomt, den nennet man beanum, stuist dem die horner und das grob ab.
Ebd.
3, 21, 5
(
rib.
,
1578
):
ist min neif […], studens in bursa Laurentiana, […] in cubiculo ires pedagogi in der Reimersgassen deponeirt worden, das er nuhe nit mehe beanus sol sin, wa im die horner recht abgestoissen (sin).