balsamtror,
der / das
(?);
zu
mhd.
trôr
›tropfende Flüssigkeit‹
(Lexer
2, 1526
).
ütr. für die Minnedame gebraucht;
Parallelen dazu s. v. .
Bedeutungsverwandte:
vgl. (eigentliche Verwendung).

Belegblock:

Stackmann u. a., Frauenlob
14, 19, 7
(
nobd.
, Hs.
3. V. 15. Jh.
):
Swie we mir von ir ‹ie› geschach | [...], doch ist sie miner freuden dach, | min balsemtror, min edeler stein für ungemach.