alphabet,
das
.
1.
›Alphabet, festgelegte Reihenfolge der kleinsten Schriftzeichen einer Sprache‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1.
Wortbildungen:
alphabettafel
(dazu bdv.: vgl. ).

Belegblock:

Thür. Chron.
25v, 4
(
Mühlh.
1599
):
er hat so manch Muͤnche Closter gebawet / so viel Buchstaben im Alphabet sind.
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
3, 4
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
ir habt mir den zwelften buchstaben, meiner freuden hort, aus dem alphabet gar freissamlich enzücket
(bildhaft).
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
3, 28, 13
(
Straßb.
1466
):
Der ander fúgt zů samen sein alphabeth vnd sein schrift.
Ebd.
9, 2, 20
;
Rupprich, Dürer
3, 270, 24
;
Jungbluth, a. a. O.
4, 7
;
Dietz, Wb. Luther
61
;
Voc. inc. teut. r. VIIr;
Henisch
49
.
2.
›Kode, zu Verschlüsselungszwecken vereinbartes Inventar in festgelegter Reihenfolge, verschlüsseltes Alphabet‹.

Belegblock:

Baumann, Bauernkr. Rotenb.
431, 4
(
nobd.
,
1525
):
ist ain pfalzgrefischer bott nider geworfen, der hat in seim spießlin dis inhaltz ain brieflin an Wurzburg getragen, und ist mit aim sonderlichen Alphabet, so in kriegslewften gepraucht wurt, geschriben gewest.