absenden,
V.,
unr., rückuml.
›jn./etw. mit Auftrag und Vollmacht wohin entsenden, schicken‹, z. T. mit der Nuance: ›jn. hinab-, hinunterschicken‹; beide Nuancen nicht sicher trennbar.
Bedeutungsverwandte:
 1, .
Wortbildungen:
absendung.

Belegblock:

Kurz, Waldis. Esopus
2, 100, 202
(
Frankf.
1557
):
Das er [Gott] doch woͤll sein lieben Son | Absenden auß seim hoͤchsten thron.
Ralegh. America
4, 22
(
Frankf.
1599
):
[sie = Koͤnigin] hette mich allhie her abgesandt / daß ich sie auch solte frey machen.
Kehrein, Kath. Gesangb. I,
122, 4
(
Nürnb.
1631
):
Die Himmel haben vnbeschwert, | Ein schoͤnen Stern abgesandt, | So scheinen soll im Morgenland, | Vnd die drey Koͤnig sicher leiten.
Wrede, Aköln. Sprachsch.
42 a
;
Spengler, Fischart.
1969, 152
.