stolken,
V.
›nahen, anbrechen (vom Tag)‹; s. u. den Belegkommentar.

Belegblock:

Haltaus, Liederb. Hätzlerin
1, 23, 22
(
schwäb.
,
1471
):
Durch ain gantz schwartze wolcken | Daucht mich, ich säch ain sternen hell, | Vor dem der tag chomt stolcken
[Textstelle nicht sicher interpretierbar; vgl. Dwb
10, 3, 197
].