mönchisch,
münchlich,
Adj.
›für Mönche typisch, ihnen eigen, sie kennzeichnend, ihnen zugeschrieben‹;
zu  1.
Gegensätze:
.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
6677
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Diz heizit ein werltlich bejac | Und nicht ein munchlich gewerb.
Luther, WA
17, 1, 309, 29
(
1525
):
Es ist bisher die groͤste heylickeyt gewesen, [...], das man ynns kloster ist gelauffen, eyn kappen angezogen, [...], ynn der summa eyn monchische heylickeyt an sich genomen.
Ebd.
46, 782, 25
(
1537
/
38
):
das ich mir solte gefallen lassen [...] seine Moͤnchische kleidung, das thue ich nicht.
hail. altvaͤter
88v, 19
(
schwäb.
,
E. 14. Jh.
):
vnd viel nieder an die erden vnd begund do erst min mûnichliches leben klagen.
Chron. Strassb.
389, 26
(
els.
,
A. 15. Jh.
):
do erschein einre in münichschem kleide durch Rome louffende und schrigende, das [...].
Chron. Augsb.
9, 68, 4
(
schwäb.
,
1544
/
5
):
wie unsere baptisten [...] mit iren münchischen getichten [...] vil historien mer verduncklet haben.
Luther, WA
11, 355, 19
;
11, 356, 24
;
21, 253, 9
;
22, 26, 26
;
Reissenberger, Väterb.
15828
;
Klein, Oswald
67, 50
;