grobgran,
grobgrün,
wohl
der
;
aus
frz.
gros-grain
›geköperter Seidenstoff aus Lyon‹
(Schweiz. Id.
2, 741
);
Belege mit stark deformierten Formen.
›starker, schwerer Seidenstoff‹.
Wortbildungen:
grobgrünen
›aus schwerem Seidenstoff‹.

Belegblock:

Buch Weinsb.
2, 271, 29
(
rib.
,
1574
):
Min wambismaiwen sint sclecht enge umb den arm, vur etwas kruis, flaweil, atlas, damast, taffet, groffgrin, worset, alles swarz.
Ebd.
4, 199, 22
(
rib.
,
1594
):
sin etlich foerleude [...] mit karren [...] komen faren, daran haben die freibuter [...] gesatzst, die fasser und gepacken eroffnet und die siden, greffgrinen und ander gutte waren, [...] spolieirt.
Henisch
1762
(
Augsb.
1616
):
Grobgrün / [...]. grobgruͤnen kleid / vestis tramoscerica. [...] Tirckischer grobgrien / oder vngewaͤsserter schamlot.
Buch Weinsb.
2, 376, 34
;
Schwäb. Wb.
3, 847
.
Vgl. ferner s. v. .