drinden,
V., unr. abl.;
zu
mhd.
drinden
›anschwellen‹
(Mwb
1, 1371
).
›anschwellen, aufschwellen‹.

Belegblock:

Stackmann u. a., Frauenlob
7, 25, 12
(Hs. ˹
nobd.
,
3. V. 15. Jh.
˺):
in honig biute ich gallen | und ist mir unvernünstlich leit. | ich stürme bloz und tun doch slag, | ich male im wiz, da durch e swerze drant
(Sinn: ›ich lasse als weiß erscheinen, was vorher schon schwärzlich angeschwollen war‹).