coagulieren,
V.;
aus
lat.
coāgulāre
›gerinnen‹
(Georges
1, 1220
).
›zusammenlaufen, gerinnen‹; häufig refl.
Bedeutungsverwandte:
.
Wortbildungen:
coagulierlich
,
coagulierung
(dazu bdv.: ).

Belegblock:

J. W. von Cube. Hortus
22, 24
(
Mainz
1485
):
dar in coaguliert sich eyn solich materie vnd ist glich als lyme.
Cirurgia H. Brunschwig
25v, 2
(
Straßb.
[
1497
]):
Etwan mit gerinnung das dz pluͦt sich coaguliert e dan die artzeny dar vff geleit würt.
Sudhoff, Paracelsus
2, 242, 11
(
1525
/
6
):
der gleichen auch ander wasser, so aus dem sal gemmae gont, ein ietlich coagulirt holz zu steinen machen.
Ebd.
4, 625, 2
(
1527
):
durch sein coagulirung und separation und was dardurch entspringt.
Ebd.
14, 24, 18
(
1529
/
32
):
coagulirt er dise form durch hiz, wird sie coagulirt, so brents, wird sie congelirt, so kelts wie ein eis.
Haage, C. H. v. Hoff. Kunstb.
114, 37
(
oobd.
, Hs.
M. 16. Jh.
):
macht man nur auss ainer maus ein khue, die den guet milch geb, zuͦ Coagulieren ain guͤetten khaͤs.
Ebd.
120, 16
:
das dz lebendig queckh sylber Coagulierlich und das lebendig gekhocht sylber schweblisch sein die ersten matteri aller mettalen.
Sudhoff, a. a. O.
3, 5, 4
;
4, 623, 29
;
7, 249, 31
;
Barke, Spr. d. Chymie.
1991, 204
.
Vgl. ferner s. v. .