beinbrech,
der
;
–/-en
.
1.
›Beinbruch‹.

Belegblock:

Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 245, 1
(
schwäb.
,
1546
/
1764
):
Welcher dem andern painbrech, früdbrech, gemaißlet wunden oder laam schlecht.
2.
ein mürber Mergel (Sedimentgestein), der zur Heilung von Beinbrüchen gebraucht wurde.

Belegblock:

Schwäb. Wb.
1, 803
(
um 1600
).
3.
ein vor Kirchen- und Kirchhofseingängen liegendes Gitter zur Abschreckung des Wildes. S. dazu genauer LThK
2, 133
s. v.
Beinbrecher
.
Bedeutungsverwandte:
, .

Belegblock:

Koeniger, Sendgerichte 
298, 18 
(
mosfrk.
,
16. Jh.
):
kirchmaurn, kirchenthor, beinbrechen und kerner des kirchhofs.
Ebd.
305, 11
(
1484
):
soll die gemeyn uff ihren kosten bare, kirchenglocken, thurn, glockenseyle, auch glocken, kerner, beynbrechen bawen und in wesen halten.
Kollnig, Weist. Schriesh. 
281, 15
(
rhfrk.
,
1610
):
Das heusel ufm kirchhof, die kirchhofmaur, beinbrech: die gemein tut die fron darzu.
Koeniger, a. a. O.
151, 31
;
300, 9
;
Pfälz. Wb.
1, 673
;
Kramer, Volksl. Ansb.
1961, 34
/5.