behuf,
der
.
– Nrddt./md./nobd.
›Erfordernis, Notwendigkeit zu etw., Bedarf; fördernder Zweck, Nutzen, Vorteil von etw.; Gebrauch e. S. zu etw.; Geschäftstätigkeit‹.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Nicod.
4094
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Do er do sunder behuf | zu dem tode stalde.
Herborn u. a., Rechn. Jülich
45, 34
(
rib.
/
snfrk.
,
1398
/
9
):
die borde der vait van Dure(n) halff ind ich in behoiff mijns h(er)n halff.
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch 
7962
(
rib.
,
1444
):
Id is eyn staft zo eyns koeheerden behoeft, | Hart ind krum.
Chron. Köln
2, 302, 7
(
Köln
1499
):
dat he were over sin gesatzte zit uis gewest ind hedde mit der Romer schatze in sin behoif die lande bezwongen.
Ebd.
579, 19
:
wir haven in anders niet uisgegeven dan in der stede behove ind bate.
Ebd.
3, 693, 31
:
ind schint dat stift mitalle, dat niet ein dischlachen in des stiftz behoif vunden enwart.
Thiele, Minner. II, 
26, 22
 (Hs. ˹
md.
/
rhein.
,
1. V. 15. Jh.
˺):
was god visieren | cůnde und was her ye geschůef, | daz waz al tzo des meinsschen behůef.
Reissenberger, Väterb.
16455
(
md.
, Hs.
14. Jh.
):
An zwein brudern ouch geschach, | Die man uz wandern sach | In ein stat durch ir behuf.
v. Birken. Erzh. Österreich
85, 24
(
Nürnb.
1668
):
wie er dann allbereit / zu behuff dieses Kriegs / alle Geistlichen um den Zehenden ihres Einkom̃ens […] angelegt hatte.
Helm, a. a. O.
1695
;
Thunert, Ständetage Preußen 
688
;
Karsten, Md. Paraphr. Hiob
3308
;
Reissenberger, a. a. O.
10631
;
Wmu
165
;
Rwb
1, 1455
;
Preuss. Wb. (Z)
1, 485
;
Crecelius
1, 115
.