beherschung,
die
.
›Eroberung; Herrschaft, Regierung, Verwaltung (eines Gebietes)‹; speziell: ›Anleite, Gutsübernahme‹.
Wortbildungen:
beherschungsrecht
›Anleite‹ (a. 1627).

Belegblock:

Bachmann, Morgant
339, 34
(
halem.
,
1530
):
inn sin gehorsammy gebracht hat das gantz Yttallien […] nach dyssen schönnen beherschungen der edel keyser Karly.
Rennefahrt, Statut. Saanen
167, 14
(
halem.
,
1533
):
und uns […] by hocher und niderer gerechtigkeit, herlichkeit, verwaltung und beherschung unser herschaft Aͤllen belyben lassen.
Ebd.
180, 19
(
1555
):
das […] wir von Bern unsern ober teil der grafschaft […] in unsern gwalt, besitzung, beherschung und regierung nemmen.
Memminger Chron. Beschr.
4, 9
(
Ulm
1660
):
in deme sie [Stadt] zuvor vnder der Guelphen Beherrschung war.
Maaler
237r
(
Zürich
1561
):
Vnder das Joch ston vnnd auff sich nemen / Eines anderen beherrschung leyden.
Rennefahrt, a. a. O.
167, 38
;
Maaler
55v
;
Rwb
1, 1452
;
Schweiz. Id.
2, 1636
.