allectorius,
der
;
wohl Wbg.
zu
lat.
allicere
›jn. anlocken, anziehen‹
(Georges
1, 326
).
ein nicht näher identifizierbarer Stein, dem die Fähigkeit, Liebesgefühle zu bewirken, zugeschrieben wird.

Belegblock:

Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
197, 30
(
oobd.
,
1349
/
50
):
sô vind man in der cappân lebern ainen edeln stain, der haizt allectorius, und hiez ze däutsch wol der minnenzieher oder der minnenzœmer, dar umb, daz er die frawen iren mannen minnenzœm macht.
Ebd.
434, 32
:
Allectorius ist ain stain an der grœz sam ain pôn und geleicht sich ainer crist allen an der varb, ân daz er mêr tunkel ist.
Wiemann, liber lapidum Marbods,
194/95
.