1
a,
das
.
1.
›der Vokal und Buchstabe a‹.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
buchstabe [...] | Sie sint diz: a e i o u. | Dise buchstabe nenne ich u.
Luther, WA (
Wittenb.
1528
):
Das erste / Das / ist ein pronomen vnd [läutet] der buchstab .A. drynnen starck vnd lang [...] Aber das ander / Das / lautet kŭrtz verhawen / das man den buchstaben /A/ kaŭm horet.
2.
›der erste Buchstabe des Alphabets‹; oft in Sprichwörtern und in übertragener biblischer Verwendung; Spezialisierung zu 1.
Zur Sache: ;
Lex. d. Mal.
1, 455
.

Belegblock:

Henisch (
Augsb.
1616
):
A ist der erst Buchstab [...]. A ist auch ein gehaimnus anzeigend buchstab [...], bedeutend den ersten / vnnd insonderheit Christum / der von sich selbs spricht in Apocalypsi vier mal. Ich bin das A vnd das O, der erst vnnd der letzt / das ist / der ewig.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
welcher A sagt, muess auch B sagen.
Luther, WA Bibel (
Wittenb.
1522
):
Ich byn das a vnd das o, der anfang vnd das ende, spricht der herre.
3.
als Interjektion, vorwiegend des Schmerzes; oft mit
weh
zu
a weh
verbunden. Im Schwäb. proklitisch vor Rufbefehlen an das Fahrvieh: .
Bedeutungsverwandte
(zu ersterer Nuance): (Interj.).

Belegblock:

Bömer, Pilgerf. träum. Mönch (
rhfrk.
,
um 1405
):
‚Ha‘, sprach ich, ‚ach amich!‘
[wohl:
a mich
].
Kurz, Waldis. Esopus (
Frankf.
1557
):
Das sie schreien awe vnd ach.
Rot
288
(
Augsb.
1571
):
Ah oder ach / nach Teutscher art / wirdt nach bewegung menschliches anmůts auff mancherley weiß gebraucht / als in schmertzen für weh / in zorn / inn reuh / inn verlangen. Jn freundtlicher straff / als / Ach lieber was zeuchst du dich. Jtem inn gar hefftiger straff / Ach das dich dits oder das / rc.