Wortart
- Verb 12
krämpfen II V. ›sich zusammenziehen‹; zu krampf II. Euling, Kl. mhd. Erz. 107, 13 (nobd., E. 15
krämpfen I krampen, V.; zu krampf I. ›etw. zusammenharken; etw. zusammenkritzeln, einritzen
bekrämpfen, V.; zu mhd. krempfen ›krampfig zusammenziehen‹ (Lexer 1, 1720 ).›etw. (z. B. Feuer
ist ân gallen. ›jn. schmerzen, jm. weh tun, Schmerzen, Krämpfe besonders in der Bauchgegend haben (z
kälte ›der Krampf‹ / plage / sorge / sucht, das herzeleid / hurübel, ein lachen / unwille jn. b
erstreckung d' glider. Tittmann, Schausp. 16. Jh. Funk 190, 515 (Bern 1551)der krampf mich zückt in fußschinen
(Straßb. [1497])Wo aber der smertz nit geleit würt. so bedut es ein zeichen des krampfes. ›etw. darstellen
bluͦtaderen an etlichen orten aufgeblaasen voll werdend / wie krampffaderẽ. Ebd. 32vAufgeblaasne / geschwulne
arme gekrümt sein; refl.: j. der zerung sich k. krümmer ›Krampf‹ (a. 1561). Schorer, Sprachposaun 76
auch domit, / warzü der mensch den ist gesit / dovon dem menschen sein glider krempfen.
Der Schrampf besorgt, gewun man in, es wurd im ergen nach seinem verdienen, und tracht haymlich pey
Ducken sich einschrempffen / buckē [...]. Jetzo kōpt der Schulmeister (duͤck) dich / damit er