Wortart
-
Substantiv
17
- Neutrum 17
krampfund, das. eine Maßeinheit; zu kram 2, pfund 1. Gehäuft preuß.; Wirtschaftstexte
hetsche, tobikeit, krampf, zufallende menstruum, chronische hiz, underzeiten verstopfung. Ebd. 14, 561, 20
lemmen, podegran, |Gsücht, krampf, s. Tönis fhür gang dich an ! Vetter, Schw. zu Töß 118, 19 (Hs. 15. Jh
so der krampf anfenglich kompt im bauchgeederwunden. Winter, Nöst. Weist. 1, 12, 38 (moobd., 2. H. 16
schaden get […], so hat es sein anatomei im herzgrübli […] so der krampf anfenglich kompt im
krampf machent. Deinhardt, Ross Artzney 174 (oobd., 1598)Nimb auch 5 lot trackhen bluet, ain vierling
gemächte |Fúr krampf geswulst der selben sol |Man sú lossen / vnd tůt wol |Fúr das gryen vnd ouch den stein
Megenberg. B. d. Nat. 331, 29 (oobd., 1349/50)pirkenholz wer daz pei im tregt, daz ist für den krampf guot.
gegicht, das, auch die und der; zu mhd. gegihte ›Gicht, Krämpfe‹ (Lexer 1, 782 ). – Der von der
gegecht, das; zu mhd. gegihte ›Gicht, Krämpfe‹ (Lexer 1, 782 ).›Gicht, Krämpfe‹; vgl. gegicht. vgl
kindelwe, kindswe, das. ›Krampfanfall‹; speziell: ›Geburtswehen‹; zu kind (das) 1. darmgicht
paralysium, das. ›Paralyse, krampfartiges Zittern‹; vgl. paralis. bibbern (subst.), zittern
das Synonym krampfund spräche; als wahrscheinlicher gilt der Bezug auf mark I, 1. ›auf dem Gewicht der
gleichsucht), gliedsüchtig (dazu bdv.: gichtbrüchig, krämpfig), gliedweich (wie gliedkraut). Belkin u. a
sich krämpfen, jn. betriegen, a. schwinden (von der Augapfelverkleinerung, oft nach Hornhauttraumem
›Paralyse, motorische Lähmung, Schlagfluß, Hirnschlag, Apoplexie, Muskelkrampf; Gicht‹. Nur obd. Belege
einhergehen: ›Asthma, Engatmigkeit, Brustkrampf, Herzkrampf‹; zu herz (das) 1; 2. asthma, bedumpfheit, dampf