Wortart
-
Substantiv
14
- Femininum 14
büschelmütze, die. Bezeichnung für eine Frauenhaube in Sachsen und Thüringen mit einer
zu mhd. queste, quast ›Büschel, Wedel‹ (Lexer 2, 324 ).›aus Zweigen, Halmen, Fasern
kräe, die; –/-n; s. Dwb 5, 1970 . ›Reisigbüschel‹. büschel 1, reisach 1. kräen hauen. Schwäb
›der Vorgang der Nachgeburt‹; vgl. nach 1, burt 1, geburt 1. balg 8, büschel 2; vgl. afterbürde
›Gestrüpp‹; zu rau 4. vgl. bart 3, büschel 2. Euling, Kl. mhd. Erz. 596, 16 (nobd., E. 15. Jh.)das ir
räumlich denkbare Bezugsgrößen; auch: ›ein wenig, einiges‹. büschel 1, 1 garbe. eine h. von etw. nemen
Egerer Urgichtenb. 196, 15 (nwböhm., 1577)etzlich flaß 2 büschel Zu SoßenReuth aus der Röst.Gehring, a. a
›Blütenbüschel, Blütenstand‹. knopf 2, krone 13, 2 straus II, 2; vgl. 1 bolle 2, haupt 6. Dict. Germ.-Gall
von Pferden)‹; allgemein: ›dichtes Haarbüschel‹. jm. (der frauen) die mäne reiben (obszön). har (das)
Frondienst‹, handbot ›Handreichung‹ (16. Jh.), handbüschel (s. u. Maaler), handdiener, handfure ›Hilfe
epithethischen -t: mirt-), mirrenberg, mirrenbündel (Gw auch gebündel 1) ›Myrrhenstrauß‹, mirrenbüschel
reiste, die; -Ø/-n; zu mhd. rîste ›oben zusammengedrehtes Flachsbüschel‹ (Lexer 2, 461
(dazu bdv.: buschecht, das), stauden ›zu Büscheln ausschlagen, mehrere Halme treiben (von Getreide
Bücklinge verpackt werden‹, 1 topf 1, zinne›Büschel, Gebinde‹; vgl. almore, 1 band 7, bierfas, 2 bote