Wortart
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Substantiv
16
- Maskulinum 10
- Femininum 5
- unbekanntes Genus 1
büschelmütze, die. Bezeichnung für eine Frauenhaube in Sachsen und Thüringen mit einer
zu mhd. queste, quast ›Büschel, Wedel‹ (Lexer 2, 324 ).›aus Zweigen, Halmen, Fasern
buschen, der. – Nur oobd. Belege.›Menge an Gleichartigem, Büschel, Bündel‹; häufig als Maßeinheit
kauze, der; –/-n; wohl zu mhd. kûte und nhd. mundartlichem Kaute ›Flachsbüschel‹ (Lexer 1, 1803
Teile (z. B. Äste, Büschel, Bündel)‹; anschließbar an 1; genutzt als ›Baustoff für Einfriedungen‹; zudem
Voc. inc. teut. s iv;Dasypodius 48v;Alberus Gg jv;Dief./Wü. 154. ›Palmzweig; Büschel aus Zweigen von
4, 1767;Öst. Wb. 2, 697. ›Gebund, Bündel, Büschel, Pausch Stroh, Reisig, Brennholz‹; auch als
kräe, die; –/-n; s. Dwb 5, 1970 . ›Reisigbüschel‹. büschel 1, reisach 1. kräen hauen. Schwäb
dost, der; –/-e; zu mhd. doste ›Büschel‹ (Mwb 1, 1357 ; Kluge/S. 2011, 213).›buschig wachsendes
Qu. Wien 2, 1, 247, 84;Bastian u. a., Regensb. UB 399, 21. ›Haare, Haarbüschel‹. lodecht wohl ›zottig
harschüpfel, harschüppel, Genus?; vielleicht zu har (das) 2 und schüppel ›Büschel, Haufen‹ (Dwb 9
rauhen part. ›Kamm bei Vögeln (insbesondere des Hahns); bartähnliches Haarbüschel bei Tieren (besonders
›Flausch, Wollbüschel; kleine Menge von etw., Handvoll‹. Maaler 274v (Zürich 1561)Locken wullen (der) Voll
Rutenbüschel; zu baden 1, quaste. badwadel. Blümcke, Hans. Gesandtsch. 168, 34 (nrddt., 1603/05)Vor
›Blütenbüschel, Blütenstand‹. knopf 2, krone 13, 2 straus II, 2; vgl. 1 bolle 2, haupt 6. Dict. Germ.-Gall
von Pferden)‹; allgemein: ›dichtes Haarbüschel‹. jm. (der frauen) die mäne reiben (obszön). har (das)