tror,
›(in Tropfen) hervortretende Flüssigkeit, flüssige Substanz‹; speziell: ›Feuchtigkeit, Tau‹.
Älteres Frnhd.; teils Verstexte.
Syntagmen:
den t. beschütten / wirken
; etw
. (z. B. den honig
) den t. heissen
; der t
. (Subj.) [wo] herdurch mügen, sich zu tal lassen
; der t. des heiligen geistes / süssen taues, der feuchte, des wachses
.Belegblock:
Maria diz rutel was, | [...] | Brengende ein clare blut | [...]. | Sust Gotis sun geborn ist | In des heilgen geistis tror.
So let min herter synnes kisel | Sich wurken weich sam wahses tror.
stopf mit ainem scharpfen mezzer die haut
[des zu bratenden Aals]
über al, daz der trôr herdurch müg. Hercules [...] gruob daz ertreich ab [...] und truog new erden und stain dar und beschütt den drôr ze mâl und macht die stat trucken.