trodel,
traddel,
der
;
–/-Ø
,
auch
traden
(1 Beleg);
zu
mhd.
trôdel
›Holzfasern im Hanf‹
(); zur Etymologie vgl. .
›loser Faden am Ende eines Tuchstücks; aus losen Fasern zusammengedrehter Faden‹; als Metonymie: ›Bündel von Fäden, Ruten‹; auch: ›Quaste‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
1, , (
das
), 1, , , , ,
3
, (
der
) 1, 6.

Belegblock:

Luther, WA (
1531
):
Jch hab weiber gesehen, die sich des nachts mit traddel zuhawen und zupeitscht haben.
Lexer, Tucher. Baumeisterb. (
nürnb.
,
1464
/
75
):
das sie das moß mit keinem newen seil nemen, es wer dann, das [...] das vor gar woll gestreckt und der trodel darauß komen were.
Vgl. ferner s. v. .