2.
›Schritt, Gang‹; auch: ›Art und Weise zu gehen‹; in verschiedene Richtungen übertragen und spezialisiert, im Einzelnen: ›Marsch‹; ›Tanzschritt; Tanzlied‹; ›Längenmaß von der Ausdehnung eines Schritts‹; ›Takt, Schlag (als Maßeinheit in der Musik)‹; ›Gewohnheit‹; ›kurzer Zeitpunkt‹; im späten Frnhd. auch in der Paarformel
schrit und trit
gebraucht; vgl.
(V.)
2.
Phraseme:
alle tritte
›jeden Augenblick‹;
nicht einen t
.;
alle tritte einen scheis lassen
;
keinen trit weichen
›standfest bleiben, kein bisschen zur Seite gehen‹;
keinen trit tun (können)
›sich nicht, kein bisschen fortbewegen (können)‹;
jm. auf dem trit folgen
›jm. unmittelbar, auf dem Fuß folgen‹;
im alten trappen mit sieben tritten bleiben
›mit sieben Schritten in die alte Gewohnheit zurückfallen‹.
Syntagmen:
einen t. dichten / anzeigen / hinken, seinen t
. [wohin]
haben / nemen, einen t. aus seiner zelle tun, tritte hinken / zälen, got js. tritte erhalten
;
ein t
. (Subj.)
jm. felen, die tritte
(Subj.)
jn
. [wohin]
füren
;
etw. durch den t. schauen, mit tritten prangen, ein zeichen, eine losung geben
;
die tritte der füsse, auf dem weg, auf der gasse
;
ein höflicher / hübscher / hügellicher / leiser / schneller / stolzer t., der erste t., x tritte, alle / manige tritte
.