tralje,
die
;
entsprechend
mnl.
tralie
›Gitterwerk‹
, dies über
afrz.
traille
, aus
lat.
trichila
›aus Rohrstengeln bestehende Laube‹
(f.;
Georges
2, 3214
).
›Gitter, Eisengitter‹.
Wmd.

Belegblock:

Buch Weinsb. (
rib.
,
1589
):
haben die zu werk gangen, etliche trelliger durchgebrochen und den ingank von baussen am wasser zu(m) teil eroffnet.
Aubin, Weist. Köln/Brühl (
rib.
,
1612
, Hs.
1759
):
soll auch obge
ter
h. abt den romp dieser kirchen [...] im dach und baurich halten an fenstern, tralien, düren, mauerwerk.
Chron. Köln f. (
Köln
1499
):
Jn der zit wart vil korntz heimlichen uis Coelne gevoirt ind nachtz durch die trailgen lanx den Rin uisgestalt. so wurden nuwe stein ind trailgen gemacht, dat me zo verhoeden.
eindeil wurpen broit uis durch die trallien an der statmuiren.
Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1943, 582
.