terre,
die
;
aus
frz.
terre
›Erde, Land‹
(Tobler/Lommatzsch, Afrz. Wörterbuch
10, 258
).
›Erde, Land‹.
Wortbildungen:
˹
terrestrisch
,
terrestrität
˺ (im Zusammenhang der Elementenlehre).

Belegblock:

Matthaei, Minner. I,
10, 211
(Hs.
15. Jh.
):
min frauw wil das der mey, | den Gott so hatt gebluembtt, | von ir werd auch geruembtt | uff aller cristen ter.
Valli, Baldemann
231
(
rhfrk.
/
nobd.
,
um 1350
):
Von Gotlant und von Benventan | Uz barbarischer terre | Vil lant noh
e
und verre.
Sudhoff, Paracelsus
13, 22, 1
(
1525
/
6
):
der mercurius möcht auch nicht das corpus geben, so er nicht das element wasser in im het, der gleichen der sulphur on sein terestritet.
Ebd.
14, 402, 36
(
n. 1560
):
so findestu die erden weiß und iren ir tinctur entzogen, also sez das element feur und salis terrae alcolatisch zusamen zu digeriren in sein pelicanisch wesen, so wird es noch ein terrestrische erde sezen.
Ebd.
9, 470, 32
;
14, 402, 36
;
Barke, Spr. d. Chymie.
1991, 355
.
Vgl. ferner s. v.  3.