terminierer,
der
 ;
–/-Ø
.
›Bettelmönch‹, teils auf alle Angehörige eines Bettelordens bezogen, teils speziell: ›Almosensammler (eines Bettelordens)‹;
vgl.  1.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Koller, Ref. Siegmunds
206, 9
(Hs.
um 1474
):
Das dye vier bettelorden zü hilff der cristenheyt thünd, darumb / haben sye terminirer. das menglich in yrem gebet sey und dester baß yr notturfft haben.
Sachs,
22, 218, 27
(
Nürnb.
,
1539
):
Lanzknecht sind terminirer worden, | Vil münich halten lanzknechz-orden.
Pfeiffer-Belli, Murner. Kl. Schrr.
7, 36, 26
(
Straßb.
1520
):
Schiltest das [...] von den fier orden durch die terminierer geprediget vnd geweidet würt.
Barack, Teufels Netz
5359
(
Bodenseegeb.
,
1. H. 15. Jh.
):
So denn die terminierer uslauffend, | Die tuond denn die warhait verkauffen | Zuo den geburen und maiger | Umb kæs, smalz und aiger.
Rot
355
(
Augsb.
1571
):
Terminirer, Vmbschweyffer / sambler zu den pettels kloͤstern / pettel münnich.
Wyss, UB Deutschord. Hessen
85, 1
;
Sachs
3, 558, 3
;
Bächtold, N. Manuel. Papst
48, 438
;
Koller, Ref. Siegmunds
348, 28
(Anm.);
Schulz/Basler
5, 162
.