terebint,
der
 ;
aus
lat.
terebinthus
›Terpentin-Baum‹
(Georges
3070
).
›Terpentin-Pistazie (pistacia terebinthus)‹, früchtetragender Nadelbaum, aus dessen Harz Terpentin gewonnen wird; vgl. auch Marzell
3, 794
.
Wortbildungen:
terebintenzäher
›Terpentin‹.

Belegblock:

Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
349, 10
(
oobd.
,
1349
/
50
):
VON DEM THEREBINTEN. [...] der paum wechset gar hôch [...] und gibt harz, der ist edeler wan aller anderr harz und hât ainen wunderleichern smack.
Ebd.
359, 26
:
Platearius spricht, daz opobalsamum [...] die geweltigisten kraft hab, [...] und dar umb, daz ez seltsam ist, velschet man ez dick und mit mangerlai dingen. wan etleich nement therebintenzäher, der therebintina haizt, und mischent ain wênich balsems dar zuo, sô geleicht ez dem balsem.
Sudhoff, Paracelsus
3, 133, 20
;
6, 280, 2
;
Pfeiffer, a. a. O.
359, 26
;
Schmid, Pilgerreisen.
1957, 429
;
Jelinek
714
.