tellerschlecker,
der
 ;
–/-Ø
.
›Schmarotzer; Schmeichler‹.
Wobd.

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 229, 8
(
Straßb.
1522
):
Und die Schmeichler, die Pfefferlecker und Dellerschlecker sein arme elend Luͤt und sein darzuͦ ungluͤckhafftige Foͤgel, sie tragen Wasser uff beiden Achßlen und schleiffen Scheren und wenden und reiten uff zweien Saͤtlen, sie dienen zweien Herren und sein keinem guͤnstig.
Wickram
4, 47, 35
(
Straßb.
1556
):
Es was ein nachbaur / ein gewand bereiter [...] ein rechter und grosser dellerschlecker / den selbigen dorfft man zuͦ keinem wolleben nit beruͦffen / dann er fand zuͦ aller zeit ursach / damit er sich selb hienin schraubet.
Maaler
397v
; (
Zürich
1561
):
Taͤllerschlaͤcker / Schmorotzer.
Bolte, a. a. O.
33, 14
;
Barack, Zim. Chron.
3, 323, 4
;
Ukena, Luz. Sp.
580
;
Adomatis u. a., J. Murer. J. Man. Spieg.
865
;
S. Wetekamp, Petrus Dasypodius (...),
1980, 285
;
Schwäb. Wb.
2, 141
;
Schweiz. Id.
9, 513
.
Vgl. ferner s. v. .