1
taugenlich,
täugenlich,
Adj.;
die Form
taugenlich
ist wobd.,
täugenlich
ist nur einmal im Oobd. belegt.
›passend, geeignet; angemessen; vorteilhaft, nützlich‹, in rechtlichen Zusammenhängen auch spezieller: ›rechtsfähig‹; zu
1
;
vgl. auch .
Bedeutungsverwandte:
(Adj.) 1.
Syntagmen:
der taugenliche baumeister, die taugenliche antwort, das taugenliche gericht
;
zu leren / lesen / zu dem turnier t. sein, jn. zu einer sache t. achten
.

Belegblock:

Anderson u. a., Flugschrr.
4, 117
([
Straßb.
]
1524
):
ein Bischoff soll taugenlich vnd geschickt seyn ander zuͦ leren.
V. Anshelm. Berner Chron. (
halem.
,
n. 1529
):
Dis ist ein meinung und vergrif der artiklen, durch welche die grossmaͤchtigen herren, die Eidgenossen, sich togenlich und êrlich mit lob entschuldigen und abtreten moͤgen.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
da schon solch regiment
[Eßgelage]
sonst weder zu seel oder zu leib nit daugenlich oder fürstendig, so ist es doch darzu guet, das die fleh ein zu nacht nit beisen.
Pfaff, Tristrant (
Augsb.
1498
):
so sagt Tristranten zuͤ, er werd eüch ein reiß tuͦn, dar zuͦ eüch nyemand als taugenlich sey, als er.
Leidinger, V. Arnpeck (
moobd.
,
v. 1495
):
der kaiser lech si [baide herzogtum] den, di da waren deugenlich, die zu behalten.
Merk, Stadtr. Neuenb. ;
Rieder, St. Georg. Pred. ;
Glatz, Chron. Bickenkl. ;
UB Zug
1812, 7
;
2156, 21
;
2360, 28
;
Pfeiffer-Belli, Murner im Glaubensk.
3, 41, 20
;
Brandstetter, Wigoleis
196, 38
;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 274
;
Vgl. ferner s. v. , 2, .