tarrasbüchse,
die
;
–/-n
.
›sich auf einem Wall, Bollwerk o. ä. befindendes Geschütz, aus dem Stein- oder Feuerkugeln geschossen wurden‹;

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
742, 31
(
preuß.
,
1416
):
Item das geschos offim huwze czur Mewe: 5 steynbuchsen cleyn und gros, 3 tarrasbuchsen, 16 lothbuchsyn.
Chron. Nürnb.
2, 47, 12
(
nobd.
,
1427
):
200 und 60 hantpüchsen, 12 tarraßpüchsen, 400 kugeln darczu.
Ebd.
2, 157, 20
(
1449
/
50
):
also stelten sich die unsern zu wer und schußen in sie mit einer tarraßpüchsen und mit clain püchsen.
Bernoulli, Basler Chron.
4, 255, 13
(
alem.
,
1446
):
do wichend die Eignossen in den garten; do worend 4 tarrasbuchsen, di zuͦ allen orten in schutzend.
Luginbühl, Brennwalds Schweizer Chron.
2, 92, 5
(
halem.
,
1508
/
16
):
dann da warend zwo stein-büchsen, fier terris-büchsen, ein legel mit fürpfil, armbrust, und ander züg des nun vil.
Chron. Augsb.
3, 139, 5
(
schwäb.
,
E. 15. Jh.
):
ain wagenburg mit 2500 wägen, mit ketten beschlagen, und auf vil wägen tarraspüchsen.
Chron. baier. Städte. Mühld.,
387, 28
(
moobd.
,
E. 14.
/
A. 15. Jh.
):
Item anno domini 1400 im acht und zwaintzigsten iar hat unser genadiger her pischove Johans von Reisperig zwo stainpüchsen mit wegken aus geformt und sünst auch ain torrös püchsen.
Hertel, UB Magdeb.
3, 904, 34
;
Ziesemer, Marienb. Konventsb.
282, 31
;
Fischer, Folz. Reimp.
33, 116
;
Zingerle, Inventare
2a, 42
;
Jelinek
706
;
Pfälz. Wb.
2, 121
;
Öst. Wb.
3, 1275
.