talier,
das
;
–/-Ø
;
zu
ital.
tagliere, tagliero
›Hackbrett‹
oder zu
ital.
tagliare
›schneiden‹
(Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1943, 550
).
1.
›Schnittware‹.
Wortbildungen:
talierer
›Händler mit Schnitt-, Schmuck- oder Putzwaren‹,
talierkramer
(a. 1399).

Belegblock:

Dirr, Münchner Stadtr.
457, 22
(
moobd.
,
um 1365
):
Ez sol auch niemant mit taylieren noch mit chramgewant noch mit chainerlay chaefmanschaft vor der kirchen sten noch in dem freythof noch auf dem margt.
Ebd.
458, 9
:
Doch muͤgen die taelyrer ir chramgewant an dem hals tragen an dem margt.
Lexer
2, 1398
;
Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1943, 549
 f.;
Schmeller/F.
1, 598
.
2.
›Teller‹;
vgl.
1
 1.

Belegblock:

Pausch, Ital.-Dt. Sprachb.
243, 20
(
oobd.
,
1424
):
Wring her ein brot auff eim talier.
Ebd.
117, 30
.