tahle,
tohle,
tuhle,
die
;
Diminutivbildung zu
2
;
mhd.
tâhele, tâle, tôle
›Dohle‹
(Lexer
2, 1396
).
›Dohle‹.
Syntagmen:
die junge t
.

Belegblock:

Luther, WA
49, 272, 27
(
1543
):
lauffen [die weiber] also hinaus wie die jungen tolen und wöllen den herrn salben.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
517, 341
(
Magdeb.
1608
):
So rieffn sie all in grossem zorn / | Vnd gruntzten wie die wilden Morn / | Wie Tholen zu Felde fliegen / | Wenns im Herbst auff den Techern liegen.
Pyritz, Minneburg
1629
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Ich wen min hertz wurde sich erbuͤrn, | Daz ez vor leide wurde bratzeln | Und also torlich atzeln, | Reht sam ein tall die atzeln tuͤt, | So sie verrert ir zungen bluͦt.
Rennefahrt, Gebiet Bern
425, 18
(
halem.
,
1697
):
es bleibt auch unverboten, die schlacht- und wilde tauben, rinderstarren, dulen etc., item die stech-, raub- und andere voͤgel, auß den nesteren zu nemen.
Peil, a. a. O.
678, 5395
;
Maaler
91v
;
Henisch
637
;
762
;
Dietz, Wb. Luther
1, 444
;
Schmeller/F.
1, 598
.